Spielen hält gesund

Kaninchen brauchen Beschäftigung, sonst werden sie krank. Hier ein paar Ideen…

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Kaninchen haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Sie sind zudem intelligente Tiere, die bei Langeweile schnell verkümmern. Gerade bei Wohnungskaninchen, die in einem kleinen Käfig gehalten werden, entwickeln sich so of Verhaltensstörungen wie Apathie oder Gitternagen.

Deswegen sollten Halter ihren Tieren viel Abwechslung bieten. Spielzeuge und Ecken und Winkel zum Erkunden beim Freilauf in der Wohnung (welcher absolute Pflicht ist!) sind genau die richtige Anregung.

Zum Spielen eignen sich verschiedene Dinge. Hier ein paar Beispiele:

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    Der Kullerball ist super zum Stupsen – und es fällt Futter heraus.

    Stupsen: Kaninchen stupsen gerne Dinge an und schieben sie vor sich her. Kullerbälle oder andere (Holz-)Spielzeuge, aus denen Futter herausfällt, sind darum ein beliebtes Spielzeug. Aber auch eine leere Klopapierrolle mit Heu gefüllt kann schon den gewünschten Effekt erzielen.

  • Klettern: Manchmal frage ich mich, ob ich mir nicht zwei Bergziegen angeschafft habe. Die zwei klettern auf alles, was sie erreichen können.Grund dafür: Kaninchen haben gerne einen Aussichtspunkt, um die Lage besser zu überblicken und mögliche Gefahren so schneller zu entdecken. Verschiedene Kisten, Kartons oder Kissen, die zu einer Treppe angeordnet sind, oder für’s Außengehege ein Gebirge aus verschiedenen
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    Ein Sprung auf’s Sofa bedeutet auch Spaß.

    Steinen kann dieses Bedürfnis schnell befriedigen und hält die Tiere fit. Es kann auch nicht schaden, einen Teil des Futters auf einem erhobenen Platz abzulegen, damit die Tiere etwas dafür tun müssen.

  • Buddeln: Eine Buddelkiste kann den Buddeltrieb der Tiere abdecken. Dazu kann beispielsweise eine IKEA Plastikkiste mit Sand oder Streu, Stroh und Heu gefüllt werden. In den Deckel kommen ein paar Löcher für eine gute Belüfung. Als Einstieg dient ein Abflussrohr aus dem Baumarkt, das in ein extra dafür reingeschnittenes Loch in die Kiste geschoben wird. So fliegt auch nicht der ganze Sand durch’s Zimmer. Wichtig ist, sauberen, unbenutzten Sand zu nehmen. Bei Sand von Spielplätzen oder ähnlichem können sich auch die Wohnungstiere mit schlimmen Krankheiten anstecken.
  • Verstecken: Kaninchen sind Fluchttiere und mögen freie Flächen überhaupt nicht.
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    Eine Kiste unter dem Bett, ausgepolstert mit einem Handtuch, bietet ein schönes Versteck.

    Man sollte deshalb beim Freilauf immer für genügend Versteckmöglichkeiten sorgen. Ein paar Kartons mit reingeschnittenen Eingängen, eine Kiste unter einem Stuhl oder unter dem Bett, so dieses denn hoch genug ist, ein Tunnel aus Kork oder Weide – all das eignet sich gut für die Langohren. Je höhliger desto besser.

  • Nagen: Achtet immer darauf, dass eure Tiere genug zum nagen haben. Das ist wichtig, damit sich die ständig nachwachsenden Zähne abnutzen können. Außerdem fangen Tiere, die kein Nagematerial bekommen, an, am Käfiggitter zu nagen oder an allem anderen, zum Beispiel an Kabeln oder an der Tapete. Geeignet sind Äste und Hölzer, am besten von Haselnusssträuchern oder Obstbäumen. Auch Weidenbrücken und -tunnel sowie Korkröhren eignen sich gut. Kartons oder Pappröhren (leere Klopapierollen) tun es aber auch.

One thought on “Spielen hält gesund

  1. Wegen der Bewegung habe ich die wenigsten Sorgen, unsere zwei Kinder kümmern sich perfekt um unsere Kaninchen. So lernen Kinder spielend den Umgang mit Tieren, das finde ich sehr wichtig heutzutage. Wir haben noch 5 Hunde, 6 Katzen und 4 Hühner, alle leben friedlich miteinander und sind Teil der Familie.

    Viele tolle Tipps in diesem Beitrag, vielen Dank.

    LG

    Bettie

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