Freudiger Fund

Völlig unerwartet haben wir dieses Nest in unserem Kaninchenstall in Dortmund gefunden.

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Ein Nest mit vier Jungen – damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Wie auch, schließlich waren wir ja überzeugt, drei Weibchen in unserem Stall zu halten.

Fakt ist: Amaryllis ist ein Kaninchenbock; und jetzt der Vater dieser vier kleinen Langohren. Natürlich scheint es jetzt so, als hätte der Züchter, der uns die zwei Weibchen verkauft hat, keine Ahnung gehabt. Doch das kann man so nicht sagen. Wenn die Kaninchen nach Geschlechtern getrennt werden, sind sie noch sehr jung. Da ist es wirklich schwierig die Geschlechter zu unterscheiden.

Ob wir jetzt Glück oder Pech gehabt haben, darf sich jeder selbst überlegen. Auf jeden Fall ist es spannend und schön, die Kleinen beim Aufwachsen zu beobachten. Leider kann ich nur selten bei ihnen sein, da ich nicht so oft aus Würzburg nach Hause fahre.

Als wir das Nest gefunden haben, waren die Babys schon etwa zwölf Tage alt. Sie hatten schon die Augen geöffnet und haben bald begonnen, aus dem Nest zu krabbeln. Pusteblume, die übrigens die Mutter ist, hat sich großartig um alle vier gekümmert. Sie sind gut genährt und munter, neugierig und aufgeweckt. Lilie, unsere alte Dame, wärmt die Kleinen oft, indem sie mit ihnen kuschelt. Das ist eher ungewöhnlich, da Kaninchen eigentlich sehr revierbezogen sind. Doch Lilie und Pusteblume scheinen die Babys zusammen aufzuziehen.

Ach ja, Amaryllis heißt nun übrigens Odin – wie der Göttervater.

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